Univ. Prof. Dr. Peter Hofmann

Mission

Mit den ersten Schritten des Werdens kommuniziert der Mensch. Mit zunehmendem Lebensalter spielt auch die Sprache eine wesentliche Rolle. Kommunikation sowohl körperlich als auch sprachlich gehört zu uns wie das Atmen. Es ist daher wenig überraschend, dass man gerade im medizinischen Bereich durchwegs auf Persönlichkeiten trifft, die kommunikativ hervorragend mit von Leid und Krankheit Betroffenen umgehen können. Es kann nicht das Ziel sein, dass jeder eine umfassende große Psychotherapieausbildung absolviert, das ist auch nicht notwendig. Erfolgreich kommunizieren kann man mit dem, was man hat. Es ist eine große Bereicherung, diese Fertigkeiten, die uns gegeben sind, zu verfeinern. Kommunikationstechniken, sprachlich-rhetorische Fertigkeiten, situationsangepasste Vorgehensweisen sind Fixteil des ONKOTALK -Programms. Zentrales Element von ONKOTALK ist das Schauen auf die eigene emotionale Fitness: wenn es uns gut geht, haut uns nichts um, da schaffen wir es, mit allen Belastungen umzugehen, die im Berufsalltag auf uns zukommen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Umgang mit psychischen Begleiterkrankungen und Begleiterscheinungen bei Krebspatienten.
Die Krebserkrankung stellt uns an sich vor große Herausforderungen wie Umgehen mit der Erstdiagnose, mit Nebenwirkungen der Therapie, mit Rückfällen, mit Neuerkrankungen … mit dem Sterben. Um all das geht es in ONKOTALK.